Pressemitteilung:

MIT Bodenseekreis und Konstanz, Unternehmensnachfolge ist weiblich

Donnerstag, 10. Juni 2010

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Pressemitteilung "Unternehmensnachfolge ist weiblich"
Gelungener Aktionstag der MITs Bodenseekreis und Konstanz in Kooperation mit dem VDU in Friedrichshafen und Zusammenarbeit mit der Käte-Alhmann-Stiftung
Bereits zum 2.Mal veranstaltete die MIT Bodenseekreis und Konstanz in Kooperation mit dem Verband Deutscher Unternehmerinnen e.V. (VDU) den nationalen Aktionstag, der von Ministerin für Familie, Frau Kristina Schröder, unterstützt wird.
In vielen mittelständischen Unternehmen in Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistungen und Freien Berufen steht in den nächsten Jahren ein Generationswechsel an. Die Nachfolgeregelung ist verbunden mit der Verantwortung über Tausende von Arbeitsplätzen, aber immer seltener kann das Unternehmen innerhalb der Familie weitergegeben werden.
Den jährlich rund 70.000 kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, denen in den nächsten 5 Jahren eine Unternehmensübergabe bevorsteht, stehen gut ausgebildete Frauen mit qualifizierter Berufserfahrung und Führungskompetenz, die hervorragend als Unternehmensnachfolgerin geeignet wären, zur Verfügung.
Doch wie soll diese Unternehmensnachfolge reibungslos funktionieren?
Mit dieser Frage beschäftigte sich der diesjährige Aktionstag, der in Friedrichshafen im Graf Zeppelin Haus stattfand.
Ursula Rimmele-Konzelmann, Regionalleiterin des VDU und Kommissionsmitglied der Käte Ahlmann-Stiftung und Jürgen Schäfer, Vorsitzender der MIT Bodenseekreis begrüßten die über 40 Gäste im Claude-Dornier-Zimmer.
Das Grußwort der MIT Wüttemberg-Hohenzollern sprach die Bezirksvorsitzende Frau Margarete Reiser.
Zunächst erklärte Frau Karin Tröndle von der GATG GmbH Stuttgart wie erfolgreiche Unternehmensnachfolge mit Meditation funktionieren kann. Ihr lag insbesondere am Herzen, dass diese Meditation sich auf Konfliktlösung bezieht und nicht auf die geschäftlichen Abläufe. Gerade in Fällen, in denen die Firma vom Vater auf die Tochter übertragen werden soll, ist Konfliktpotential vorgegeben. "Klare Ziele definieren und Regeln festlegen" lautete ihr Fazit.
Frau Siegmann vom Institut System Mensch referierte über die Verschiedenheit der Menschen und darüber, wie der Umgang miteinander in einem Übergabeprozess vereinfacht werden kann.
Im Anschluss referierten Herr Dr. Wetzel, Herr Schmidt und Herr Dr. Altmann über die rechtlichen und steuerlichen Aspekte der Unternehmensnachfolge. An Hand eines Beispiels ging es nicht nur um die geregelte Übergabe nach Vorstellung des Vaters, auch mögliche Fallstricke, insbesondere bei mehreren Erbberechtigten wurden sehr detailliert aufgezeigt und sorgten bei vielen der Gäste für überraschte Gesichter.
Doch für jedes Problem gibt es auch Lösungsmöglichkeiten.
Als besondere Gäste konnten Jürgen Schäfer die Unternehmensnachfolgerinnen Alexa Hueni und Alexandra Schuster begrüßen, die beide bereits erfolgreich in die Fußstapfen ihrer Väter getreten sind.
Auf die Frage, ob es bei ihnen Probleme gegeben habe, antworteten beide unisono, dass dies für sie nie eine Frage gewesen sei, in den Betrieb einzusteigen.
Laut Frau Schuster erfolgte der Übergang stufenweise, ihr Vater habe ihr stufenweise immer mehr Verantwortung übertragen, der Übergang sei fließend gewesen.
Frau Hueni lobte die klaren Regelungen, die sie mit ihrem Vater treffen konnte.
Die anschließende Diskussion verlief ausgesprochen lebhaft und die anwesenden Unternehmerinnen und die potentiellen Nachfolgerinnen berichteten von ihren eigenen Erfahrungen.
Mit einem Grußwort schloss Ralf Huck, stellv. Vorsitzender der MIT Konstanz die Veranstaltung eine halbe Stunde später als geplant.
Der nächste Aktionstag wird 2011 wieder in Kooperation durchgeführt, diesmal auf der anderen Seeseite in Konstanz.


Foto 1: v.l.n.r.:
Margarete Reiser, MIT-Bezirksvorsitzende Karin Tröndle, Alexandra Schuster
Alexa Hueni Jürgen Schäfer

Foto 2
Margarete Reiser
Karin Tröndle
Alexandra Schuster
Alexa Hueni
Ursula Rimmele-Konzelmann










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