MIT Südbaden, Bezirksmittelstandstag
Dienstag, 13. Oktober 2009
Der Mittelstand in Südbaden bohrt dicke Bretter für seine Interessen in Zeiten der Kreditklemme
Am 10. Oktober 2009 wurde bei der Bezirksdelegiertenversammlung der MIT-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der bisherige Vorstand des Bezirksverbandes Südbaden mit grosser Mehrheit im Amt bestätigt. Mit der Lahrer Rechtsanwältin Ilona Rompel als Vorstandsvorsitzende hat die MIT Südbaden starke Pläne, um ihre Politik einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Gremien aus Verwaltung und Politik weiter zu vertreten. Der Vorstand, zu dem auch Architekt Rudolf Lais, Wirtschaftsprüfer Rainer Eschbach und die Unternehmerin Ruth Baumann gehören, wird den Kurs der konstruktiven Kritik, wie er von Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der MIT eingeschlagen wurde, auch im süddeutschen Raum verfolgen.
Der Landesvorsitzende Peter Ibbeken hat in seiner Rede vor den über 50 Delegierten bekräftigt, dass der Mittelstand noch viele dicke Bretter wird bohren müssen, ehe in der Politik die Interessen der Klein - und Mittelständischen Unternehmen ( KMU), die insgesamt die meisten Arbeitsplätze in der Bundesrepublik stellen und am stärksten zum Steueraufkommen beitragen, berücksichtigt werden.
Von der neuen Bundesregierung erhoffen sich die meist inhabergeführten Unternehmen der MIT BW ein Umdenken in Richtung einer dynamischen Betrachtung des Wirtschaftsgeschehens, weniger Staat dafür mehr Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Bürger und Firmen.
Der Mittelstand sieht sich in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise besonders stark betroffen, insbesondere macht die tatsächliche oder vermeintliche Kreditklemme den fast 1000 Mitgliedern der MIT Südbaden zu schaffen.
Was ist an der Kreditklemme wirklich dran? Dazu berichtete die Direktorin der Kreditanstalt für Wiederaufbau- KfW - Josefine Lange aus Bonn, wie der Staat auf die Sorgen der Unternehmen reagiert und ein milliardenschweres Förderprogramm aufgelegt hat.
Bis jetzt haben fast 8000 Unternehmen Anträge aus den Sonderprogrammen des Konjunkturpaketen bei der KfW gestellt und 13,3 Milliarden € sind den Unternehmen bereits als Kredit zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich nicht um "Schnäppchen", wie vielleicht der eine oder andere meinen mag, sondern es sind Kredite zu marktüblichen Konditionen. Durch die Übernahme von erhöhten Haftungsrisiken seitens der KfW sowohl für Investitions- als auch für Betriebsmittelkredite können recht unbürokratisch durch die Wirtschaftskrise betroffenen Unternehmen geholfen und so Arbeitsplätze erhalten werden. Wie wichtig dies den Unternehmen der MIT ist, zeigte die anschließende Diskussion.
Für November ist daher eine weitere Veranstaltung zu dem Thema, diesmal mit Vertretern der regionalen Banken wie Sparkassen und Volksbanken sowie der KfW und L-Bank seitens der MIT Südbaden geplant, zu der auch Gäste herzlich willkommen sind.
Wer sich für die Arbeit der MIT in Südbaden und /oder für das Thema Kreditklemme interessiert, kann sich gern bei der Bezirksvorsitzenden Frau Ilona Rompel per Mail oder telefonisch melden.
Cornelia Langer
MIT Südbaden- Bezirksvorstand -Beisitzerin / PR
Fotos: Norbert Bekermann /MIT Freiburg
Cornelia Langer / MIT Ortenau

